Altdeutzen
Erstmalig wurde Deutzen in einer Urkunde aus dem Jahre 1238 erwähnt. In dieser Urkunde wird Herwicus de Dycin (Herbert von Deutzen) als Zeuge, beim Gütertausch zwischen König Wenzel von Böhmen und dem Kloster Plaz, genannt.
Deutzen lag in den Auenbereichen der Pleiße und der weißen Elster etwa 25 km südlich von Leipzig und war ein Rundweiler u. Sackgassendorf in
Block-, Streifen- u. Gewannflur.
1548/51 hatte Deutzen 24 "besessene(r) Mann", 39 Inwohner und 20 Hufen.
1764 waren es 27 "besessene(r) Mann" und 20 Hufen je 12 Acker.
Um 1930/1933 hatte Deutzen ca. 8-12 Häuser.
1934 wurde Röthigen nach Deutzen eingemeindet.
Zwischen 1910 und 1968 stieg die Einwohnerzahl, aufgrund des Baues eines Braunkohlewerk, von 350 auf 4300.
Ab 1961 wurde (Alt-)Deutzen wegen des Braunkohlentagebau Borna-West abgebaggert und
westlich der ehemaligen Ortslage, auf dem ausgekohltem Gelände des Tagebaus Kraft II, als Neu-Deutzen wieder aufgebaut.
Foto des Ortes Altdeutzen

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