Cospuden
Cospuden war ein Ortsteil von Markkleeberg.
Er mußte 1974 dem Braunkohletagebau Cospuden im Leipziger Südraum weichen.
Der Name der an dem Flüsschen Batschke gelegenen Siedlung war auf Heinricius de Kozebude zurückzuführen, der 1216 Besitzer des Guts wurde.
Die Gutsbesitzer wechselten im Laufe der Jahrhunderte häufig. Nach den Rittern Pflugk (siehe Volkmarsdorf und Windorf) und Dieskau gehörte es im 18. Jahrhundert den Familien von Schletter und von Ponickau, Mitte des 19. Jahrhunderts der Familie Weidlich und ab 1893 deren Tochter Clara Vollsach.
In der Bauernkantate von Johann Sebastian Bach aus dem Jahre 1742 wird Cospuden zusammen mit Knauthain erwähnt.
1599 wurde durch Otto von Dieskau eine Papierfabrik errichtet, die für die Produktion aller sächsischen Kanzleibütten verantwortlich war.
1885 wurde Cospuden zunächst nach Zöbigker und 1937 nach Markkleeberg eingemeindet.
Wegen des Braunkohlevorkommens im Siedlungsgebiet Cospuden/Zöbigker mussten die Einwohner bis 1974 ihre Heimat verlassen. Sie siedelten in andere Ortsteile Markkleebergs oder nach Leipzig um.
Quelle: wikipedia
Foto des ortes Cospuden

Historische Ansichtskarte von Cospuden. Das große Foto zeigt den Gasthof Oppermann, der im Volksmund wegen der geringen Höhe seiner Eingangstür auch "Café Bück dich" genannt wurde. Das kleine Foto zeigt die Hofseite des Cospudener Herrenhauses
um 1900



