Geisendorf/Sagrode
Erstmals 1455 wird Geisendorf als Gyselstorf, ein Besitz der Familie Calow erwähnt.
Hauptsächlich die Familie von Muschwitz besaß Geisendorf von 1739-1937.
Die Familie von Saher erwarb nach 1937 das Rittergut, wurde aber im Zuge der Bodenreform enteignet.
Ein Nachfahre dieser Familie, Pasqual Jordán ist 1992 nach Geisendorf zurückgekehrt und sorgte für neuen Glanz in dem alten Schloss und dessen Umfeld.
Der Ort Geisendorf wird gegenwärtig teilweise überbaggert, da der östlich gelegene Tagebau Welzow-Süd bis in den Ort hineingeführt wird.
Die Bewohner wurden durch das Fortschreiten des Tagebaues Welzow-Süd nach Neupetershain umgesiedelt.
Das Guthaus ist das einzige Gebäude, das vom Tagebau nicht betroffen sein wird.
In ihm befindet sich seit 1996 das Kulturforum der Lausitzer Braunkohle.
Die zwei Einwohner von Sagrode siedelten sich auf den Ansiedlungsstandort Kausche in Drebkau an.
Foto des ortes Geisendorf/Sagrode

Gut Geisendorf



