Gosda

 

Die älteste urkundliche Erwähnung des Ortes Gosda war 1350.
Das erstes Dorf welches dem Tagebau Welzow-Süd weichen musste war das Straßendorf Gosda. Es lag an der Chaussee Spremberg-Senftenberg.
Das Dorf Gosda, der alten und der neuen Buden und die Kolonien Haidemühl und Werminghoff bildeten den Gemeindebezirk.
Das Gutshaus von Gosda galt als eines der ältesten im Altkreis Spremberg und soll zu Zeiten August des Starken als Jagdschloß erbaut worden sein.
Im 19. Jahrhundert werden mehrere Ziegelein, Wassermühlen, eine Windmühle sowie eine Schäferei für den Ort erwähnt.
Ende der 1930er Jahre stieß man beim Kiesabbau auf ein bronzezeitliches Urnengräberfeld. Im Niederlausitzer Heidemuseum befinden sich Teile dieser Funde.
1956 wurde Gosda zu einem Ortsteil von Haidemühl, das sich zu einer Industriegemeinde entwickelt hat.

Quelle: Spremberg - Perle der Lausitz

 

Foto des ortes Gosda

Ort Gosda