Haidemühl

 

Haidemühl (niedersorb. Gozdź) war eine Industriegemeinde mit 662 Einwohnern (2001) und lag rund 30 km südlich von Cottbus und 10 km westlich von Spremberg im Landkreis Spree-Neiße.
Die Gemeinde Haidemühl geht auf das 1548 erstmals urkundlich erwähnte Gosda zurück - dem Ursprung der späteren Industriegemeinde Gosda-Haidemühl.
Der Name Haidemühl bezog sich auf die "alte Heidemühle" und wurde zum ersten Mal in einer zwischen 1823 und 1842 verfassten Verhandlungsschrift erwähnt.
Die Entstehung der Gemeinde geht auf die 1835 errichtete Glashütte zurück. Im Jahre 1835 kaufte der Glasfabrikant Greiner Land, um die Glashütte und drei Wohngebäude für die Arbeiter zu errichten - der Grundstein für das heutige Haidemühl.
Vom 30. Juni 2003 - 31. Dezember 2006 erfolgte die Umsiedlung, am 31. Dezember 2006 wurde der Umzug des Ortes Haidemühl komplett vollzogen.
Die Gemeinde Haidemühl wurde mit Wirkung vom 1. Januar 2006 aufgelöst.
In den Jahren 2004 - 2010 wird die alte Siedlung abgerissen.
2018 erreicht der Tagebau Welzow-Süd den heutigen Standort.
Der größte Teil der Einwohner wurde in den neu erbauten Ortsteil Haidemühl der Stadt Spremberg umgesiedelt.

 

Foto des ortes Haidemühl

Ort Haidemühl

Ort Haidemühl
Beide Foto's mit freundlicher Genehmigung von Udo Schan
www.lausitzerbergbau.de

 

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Gemeinde Haidemühl