Jessen

 

Die älteste urkundliche Erwähnung des Ortes Jessen war 1346.
Das Angerdorf Jessen zählte zu den landschaftlich schönsten Dörfern des Altkreises.
Seit mindesten 1495 besaß Jessen eine Mutterkirche. Später wurden die Dörfer Gosda, Proschim, Pulsberg und Terpe dorthin eingepfarrt.
1907 wurde der Ort an die Westbahn angeschlossen.
Charakteristisch für seine Umgebung waren die unter Naturschutz stehenden alten Eichen, von denen eine die Form eines Hirschkopfes hatte.
Bis kurz vor dem Ortsabbruch 1971 wurde in Jessen eine Ziegelei betrieben, die aufgrund der Ton und Lehmvorkommen schon frühzeitig aufgebaut wurde.
Weiterhin gehörten zu Jessen die Töpferschenke und ein ehemaliges Rasthaus an der alten Zuckerstraße.
Von kulturhistorischer Bedeutung war die Jessener Kirche, deren Grundmauern vermutlich mittelalterlich waren. Der Kirchturm wurde aber erst 1877 errichtet. Der Altar aus dem Jahre 1601 befindet sich heute in der Spremberger Kreuzkirche.

Quelle: Spremberg - Perle der Lausitz

 

Foto des ortes Jessen

Ort Jessen