Lakoma

 

Lakoma (auch Lacoma, niedersorbisch: Lakoma) war ein Dorf 3 km nördlich von Cottbus, das dem Braunkohle-Tagebau Cottbus-Nord weichen musste. Der überwiegende Teil der Bewohner wurde bereits vor 1989 umgesiedelt. Bis 1992 stand das Dorf weitgehend leer. Im Mai 1992 wurde es von Umweltaktivisten besetzt. Diese erhielten Nutzungsverträge bis 2003. Eigentümer des Dorfes war zuletzt der Energiekonzern Vattenfall. Nach Ablauf der Nutzungsverträge ließ Vattenfall das Dorf durch die Polizei räumen und gleich darauf durch eine Baufirma alle bis auf zwei Häuser abreißen.
Hinter dem Dorf liegen die Lakomaer Teiche, die 2003 durch die brandenburgische Landesregierung als Fauna-Flora-Habitat (FFH) an die EU gemeldet wurden.
Nachdem das Eilverfahren der gegen die Abbaggerung des Gebietes klagenden Umweltverbände abgewiesen wurde und eine Entscheidung im Hauptverfahren erst nach der Zerstörung des FFH-Gebietes in Aussicht war, besetzten Aktivisten der Umweltschutzorganisation Robin Wood das Gebiet. Diese Besetzung wurde am 28. September 2007 durch einen von Vattenfall engagierten Sicherheitsdienst gewaltsam beendet.
Unmittelbar danach begann die Abholzung des FFH-Gebietes.

Quelle: wikipedia

 

Foto des ortes Lakoma

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