Lauer

 

Das ehemalige Rittergut Lauer wurde vom Tagebau Cospuden überbaggert. Es wurden insgesamt 43 Einwohner umgesiedelt.
Vor der Abbaggerung wurden das ehemalige Wasserschloss und spätere Gut Lauer abgetragen, so dass wertvolle Teile des Renaissanceportals und mit Köpfen verzierte Kragsteine aus der Renaissancehalle gerettet werden konnten.
Das Gut Lauer gehörte seit dem 14. Jahrhundert den Pflugks und im 16. Jahrhundert der Familie Schönberg.
1626 besaß das Gut die Familie Dieskau und ab 1717 Dieskaus Schwiegersohn Adolf von Ponickau, der es an Graf Ernst von Manteuffel, den kursächsischen Kabinettsminister verkaufte.
1749 gehörte das Gut Dr. Glafey und im 19. Jahrhundert der Familie Hohenthal.
Ab 1919 wurde es dann verpachtet und gehörte seit 1920 zur Gemeinde Knauthain.
Bereits 1923 wurde es dann von Leipzig einverleibt, war jedoch immer nach Markkleeberg-Gautzsch eingepfarrt.

 

Foto des ortes Lauer

Ort Lauer