Lohn (Eschweiler)

 

Lohn war ein Stadtteil Eschweilers und ebenso wie dieses aus einem karolingischen Königsgut hervorgegangen. Postleitzahl war bis zur Eingemeindung 1972 "5181 Lohn (über Eschweiler)".
Zur Gemeinde Lohn und Pfarre "Kirchspiel Lohn" gehörten Erberich, Fronhoven, Langendorf, Lohn, Pützlohn und das Rittergut Hausen. Sie kamen am 1. Januar 1972 aus dem Kreis Jülich an die Stadt Eschweiler im Kreis Aachen, etwa zu jener Zeit, als diese Orte bis auf die Westhälfte Fronhovens umgesiedelt und wegen des Braunkohletagebaus Zukunft abgerissen wurden. Noch immer ist der Begriff "Kirchspiel Lohn" in der Bevölkerung zugegen, so nennt sich der dortige Karnevalsverein entsprechend "KG Kirchspiel Lohn". Von 1982 bis 1983 wurden die rund 690 Einwohner umgesiedelt, in erster Linie ins westlich gelegene Neu-Lohn. Dann erfolgte der Abriss des vorigen Ortes. Bei Lohn wurde die erste größere latènezeitliche Siedlung am deutschen Niederrhein mit Vielhausgehöften und Tonwaren, Eisengebrauchsgütern sowie –waffen gefunden. Zur Kirchengeschichte siehe hier.
Am 25. Juli 973 bestätigt Kaiser Otto I. zu Aachen dem Erzbischof Gero von Köln den von König Ludwig IV. geschenkten Wildbann in der Bürge, im Kottenforst und in der Ville mit Angabe der Grenzen, der dem Erzbischof und seinen Vorgängern schon von Kaiser Otto I. bestätigt worden war: [...] hoc est Pesche et M[eribu]ra absque Gerberhteslon, quod [o]pus nostrum accesserit. Ist "Gerberhteslon" Lohn? Gesichert erwähnt wird Lohn 1226 als Lon im Rurgau, zu dem auch Eschweiler gehörte.

Quelle: wikipedia

 

Foto des Ortes Lohn

Ort Lohn

 

interessante Links zum Ort Lohn

 

Förderverein Gedächtniskapelle Kirchspiel Lohn