Lürken

 

Lürken war ein Stadtteil von Eschweiler nördlich von Eschweiler-Hehlrath, 1965 wegen Braunkohletagebaus Zukunft als erster Ort im Bereich der Gruppe West abgebaggert.
An das Dorf Lürken erinnern heute ein Gedenkstein und das alte Dorfkreuz, die sich ca. 500 m nördlich des ehemaligen Dorfkerns befinden mit den Koordinaten: 32 U 0305920 / 5637693 (UTM / WGS 84) / 50° 51' 29.99" N, 6° 14' 32.14" O.
Das kleine Bauerndorf spielte in der Geschichte der lutherischen Gemeinden seit Jahrhunderten eine bedeutende Rolle. Die Grabsteine des evangelischen Friedhofes sind in den Eingangsanlagen des Dürwißer Friedhofes erhalten. Die Lürkener Burg war Mittelpunkt des Dorfes und hatte eine zum Herrenhaus hin offene Vorburg sowie einen starken Rundturm an ihrer Südwestecke und Wassergraben. In der hügeligen Obstwiese der Burg grub das Rheinische Landesamt 1961 bis 1963 die Reste des Badetraktes (Hypokaust) mit einer Tonrohrwasserleitung in 1,20 m Tiefe einer römischen Villa rustica aus. Bei Untersuchungen der so genannten Alten Burg wurde eine 5.000-jährige Besiedlungsgeschichte nachgewiesen. Eine Kapelle, die schon im 15. Jahrhundert bestand, war bereits im 19. Jahrhundert nicht mehr vorhanden. Die wertvolle Türeinfassung der Burg wurde an der Burg Konradsheim bei Euskirchen eingebaut.

Quelle: wikipedia

 

Foto des Ortes Lürken

Ort Lürken