Prödel
Prödel, ein Sackgassendorf in Gewannflur, galt als nordwestliches Tor zur Harth.
1551 gab es in dem Ort 13 "besessene(r) Mann", 19 Inwohner.
1764 waren es 12 "besessene(r) Mann", 6 Häusler und 11 1/7 Hufen je 14 Acker.
1926 wurde Prödel nach Zöbigker eingemeindet und gehört seit 1937 zu Markkleeberg.
Nach dem Zweiten Weltkrieg, im Zuge der Enteignung, wurden die Villen des Verlegers der Zeitung "Leipziger Neueste Nachrichten" Edgar Herfurth und des Leipziger Bankiers Frege, mit ihren ausgedehnten Parks, als Sanatorium genutzt.
Ebenfalls als Sanatorium genutzt wurde die frühere Heilanstalt für Gemütskranke "Hartheck" an der Straße zwischen Prödel und Gaschwitz
Zwischen 1971-1972 wurde Prödel wegen des Braunkohlentagebau Zwenkau aufgelöst.
Die Bewohner Prödels wurden nach Markkleeberg und Leipzig umgesiedelt.
Die ehemalige Ortslage von Prödel liegt heute in dem Rekultivierungsgebiet "Neue Harth".
Foto des ortes Prödel




