Viereichen
Viereichen lag am südlichen Rand des Muskauer Faltenbogens zwischen den Städten Weißwasser (im Norden) und Niesky (im Süden) am Weißen Schöps.
Viereichen, 1399 als Vireichin erwähnt, hatte die Form eines Rundweilers mit einer Block- und Streifenflur. Der Ortsname ist auf eine Siedlung bei vier Eichen zurückzuführen.
1552 hatte Viereichen fünf "Halbhüfner", fünf Gärtner und zehn Häusler.
Als Resultat des Wiener Kongresses musste Sachsen 1815 den östlichen Teil der Oberlausitz an Preußen abtreten. In der Folge wurde Viereichen dem Landkreis Rothenburg zugeordnet.
1858 wurde Viereichen von Daubitz nach Reichwalde umgepfarrt, da es in Daubitz keinen sorbischen Gottesdienst mehr gab. In Reichwalde fand dieser immer nach dem deutschen statt.
Bis 1992 war der Ort Sitz der gleichnamigen Gemeinde.
Erst nach der Devastierung des Ortes wurde aufgrund zu erwartender mangelhafter Rentabilität entschieden, den Tagebau Reichwalde doch nicht auf seine Fläche auszudehnen.
Foto des Ortes Viereichen


Aufgenommen im November 1993
Beide Foto's mit freundlicher Genehmigung von Jörg Hentschel
interessante Links zum Ort Viereichen
Interessante Gegenüberstellung - Fotos von 1993 und Mai 2010



