Tagebau Bergheim

 

Der Tagebau Bergheim befindet sich in Rekultivierung und befindet sich in Bergheim im Rhein-Erft-Kreis.
Der Tagebau liegt mitten im Stadtgebiet der Stadt Bergheim und bildet so seit seinem Aufschluss ein Hindernis zwischen den großen Bergheimer Stadtteilen Niederaußem und Oberaußem auf der einen Seite sowie dem Stadtzentrum und Quadrath-Ichendorf auf der anderen Seite.

 

Tagebau Bergheim

Tagebau-Bergheim
Braunkohle-Tagebau Bergheim der Rheinbraun AG. Braunkohle unter Sanden des Miozäns.
(Fotografiert von E. Villinger - www.ogv-online.de)

 

Infos

Die Aufschlussarbeiten des Tagebaus Bergheim begannen Ende der 1970er Jahre. Im "Loch" verschwanden bis spätestens Anfang der 1990er Jahre das Kraftwerk Fortuna, die Ortschaft Fortuna, das Kloster Bethlehem, der Bethlehemer Wald sowie eine Landstraße und die Eisenbahnstrecken von Niederaußem nach Bergheim/Quadrath-Ichendorf. Die B 477 musste über bereits rekultiviertes Gelände des Tagesbaus Garsdorf verlegt werden.
2002 wurde im vergleichsweise kleinen Tagebau Bergheim die letzte Braunkohle gefördert. Seither findet die Verfüllung mit Abraum aus dem Tagebau Hambach statt, die bis etwa 2009 beendet sein soll. Nach der Verkippung soll die frühere Landstraße (heute K 22) Bergheim wieder mit Oberaußem verbinden. Auch soll ein Teil des Bethlehemer Waldes wieder angepflanzt werden. Eine zunächst geplante neue Siedlungsfläche soll nicht mehr realisiert werden.

 

Betroffene Orte

* Fortuna – Ortsteil von Bergheim, bis 1985 umgesiedelt und danach abgebaggert
* Kloster Bethlehem – gehörend zur Stadt Bergheim - 1967 abgerissen