Tagebau Cottbus-Nord

 

Der Tagebau Cottbus-Nord befindet sich östlich von Cottbus nahe dem Stadtteil Merzdorf.
Er ist der kleinste der fünf VATTENFALL-Tagebaugebiete und dient ausschließlich der zusätzlichen Versorgung des Kraftwerkes Jänschwalde mit Rohbraunkohle.

 

Tagebau Cottbus-Nord

Tagebau-Cottbus-Nord
Größenvergleich Schaufelradbagger vs. Mobilbagger im Tagebau Cottbus Nord
(Foto: wikipedia)

 

Infos

1975 wurde mit der Entwässerung begonnen und 1978 begann die Aufschlussbaggerung.
Seit 1981 wird Braunkohle im Tagebau Cottbus-Nord gefördert.
Für die Fortführung des Braunkohle-Tagebaus Cottbus-Nord dürfen die Lakomaer Teiche abgebaggert werden. Naturschutzverbände sprechen von einem schweren Rückschlag für den Europäischen Naturschutz.
Nach Einstellung der Kohleförderung und anschließender Böschungssanierung wird ca. 2020 mit der 10 Jahre dauernden Flutung des Restlochs begonnen. Auf den jahrzehntelang bergbaulich genutzten Flächen wird der Cottbuser See und eine mehrfach nutzbare Bergbaufolgelandschaft im unmittelbaren Umfeld der Stadt Cottbus entstehen.

 

Betroffene Orte

* Groß Lieskow 1983/84 abgebaggert
* Klein Lieskow 1986/87 abgebaggert
* Tranitz 1983/84 abgebaggert
* Dissenchen 1984/85 Teilortsverlegung
* Lakoma 1987–1990 Teilortsverlegung
* Merzdorf bei Cottbus 1984/85 Teilortsverlegung
* Schlichow 1975–1986 Teilortsverlegung