Tagebau Espenhain

 

Der Tagebau Espenhain ist neben Zwenkau und Vereinigtes Schleenhain einer der größten im Leipziger Südraum.
Der Aufschluss des Tagebaus Espenhain beginnt 1937 und die Aufnahme der Kohleförderung 1939.
1994 wurde der Braunkohleabbau im Tagebau Espenhain endgültig eingestellt.

 

Tagebau Espenhain

Tagebau-Espenhain
Tagebau Espenhain

 

Infos

Der Störmthaler See entsteht zur Zeit südlich von Leipzig durch die Flutung des Südostteils des ehemaligen Braunkohletagebaus Espenhain.
Durch die Flutung des Nordteils des Braunkohletagebaus Espenhain zwischen Juli 1999 bis Juni 2006 entstand der Markkleeberger See.
Südwestlich von Espenhain würde das Rückhaltebecken Stöhna angelegt.

 

Betroffene Orte

* Geschwitz, Gemarkung Geschwitz, Gemeinde Rötha – nördlich von Rötha – 1951 bis 1953 umgesiedelt und überbaggert, jetzt rekultiviert (Lauf der Neuen Gösel)
* Rüben, Gemarkung Rüben, Gemeinde Rötha – nördlich von Rötha – 1955 bis 1957 umgesiedelt und überbaggert, jetzt Rückhaltebecken Stöhna
* Stöhna, Gemarkung Stöhna, Gemeinde Böhlen – nördlich von Böhlen – 1955 bis 1957 umgesiedelt und überbaggert, jetzt Rückhaltebecken Stöhna
* Großdeuben, Gemarkung Großdeuben, Gemeinde Böhlen - östliche Anteile 1955 bis 1957 umgesiedelt und überbaggert, jetzt rekultiviert
* Zehmen, Gemarkung Zehmen, Gemeinde Böhlen – nördlich von Böhlen – 1957 bis 1958 umgesiedelt und überbaggert, jetzt Rückhaltebecken Stöhna
* Gruna, Gemarkung Gruna, Gemeinde Großpösna, ehem. OT von Magdeborn – nordöstlich von Rötha – 1963 umgesiedelt und für Tagesanlagen im Drehpunkt des Tagebaus abgerissen, nördlicher Teil überbaggert
* Kötzschwitz, Gemarkung Magdeborn, Gemeinde Großpösna, ehem. OT von Magdeborn – nordöstlich von Rötha – 1963 umgesiedelt und überbaggert, zukünftig im Störmthaler See
* Gaschwitz, Gemarkung Gaschwitz, Gemeinde Markkleeberg – östliche Anteile 1964 bis 1965 umgesiedelt und überbaggert, jetzt rekultiviert
* Crostewitz, Gemarkung Crostewitz, Gemeinde Markkleeberg – südlich von Markkleeberg-Ost – 1967 bis 1972 umgesiedelt und übergebaggert, zukünftig Südufer Markkleeberger See
* Wüste Mark Getzelau, Gemarkung Crostewitz, Gemeinde Markkleeberg – südlich von Markkleeberg-Ost – ca. 1970 übergebaggert, zukünftig im Markkleeberger See
* Großstädteln, Gemarkung Großstädteln, Gemeinde Markkleeberg – östliche Anteile 1967 bis 1972 umgesiedelt und überbaggert, jetzt rekultiviert
* Dechwitz, Gemarkung Dechwitz, Gemeinde Großpösna, ehem. OT von Magdeborn – nordöstlich von Rötha – ca. 1965 umgesiedelt und überbaggert, jetzt Deponie Cröbern
* Sestewitz, Gemarkung Dechwitz, Gemeinde Großpösna, ehem. OT von Magdeborn – nordöstlich von Rötha – 1967 bis 1968 umgesiedelt und überbaggert, jetzt Deponie Cröbern
* Göhren, Gemarkung Dechwitz, Gemeinde Großpösna, ehem. OT von Magdeborn – nordöstlich von Rötha – 1967 bis 1968? umgesiedelt und überbaggert, jetzt Deponie Cröbern
* Markkleeberg – südliche Teile 1974 bis 1975 umgesiedelt und überbaggert, jetzt Nordufer Markkleeberger See
* Auenhain, Gemarkung Auenhain, Gemeinde Markkleeberg, ehem. OT von Wachau – südlich von Wachau – 1976 umgesiedelt und überbaggert, jetzt rekultiviert
* Cröbern, Gemarkung Cröbern, Gemeinde Markkleeberg – südlich von Markkleeberg-Ost – 1976 bis 1982 umgesiedelt und überbaggert, jetzt rekultiviert (die Deponie Cröbern befindet sich nicht auf der Gemarkung)
* Magdeborn, Gemarkung Magdeborn, Gemeinde Großpösna – Gemeinde südlich von Markkleeberg – 1977 bis 1980 umgesiedelt und überbaggert, zukünftig teilweise im Störmthaler See
* Rödgen, Gemarkung Rödgen, Gemeinde Großpösna, ehem. OT von Magdeborn – südwestlich von Störmthal – 1984 umgesiedelt und überbaggert, zukünftig im Störmthaler See