Tagebau Goitzsche

 

1949 begann der Aufschluß der Goitzsche als Braunkohletagebau.
1975 entdeckte man große Bernsteinlagerflächen im Gebiet der Goitzsche.
1991 wurde der Tagebau Goitzsche stillgelegt und das Gebiet der Sanierung übergeben.

 

Tagebau Goitzsche

Tagebau-Goitzsche
Goitzschesee mit Pegelturm
(Foto: wikipedia)

 

Infos

Es wurden Flußläufe verlegt und das Grundwasser abgeleitet.
Für die Bergbauvorhaben mussten 3836 Einwohner der Orte Paupitzsch, Niemegk, Döbern, Seelhausen und eines Ortsteils von Petersroda umgesiedelt werden. Die Orte wurde überbaggert.
1999 wurde mit der Flutung durch die Einleitung von Muldewasser begonnen.
Aus dem ehemaligen Braunkohlentagebau Goitzsche ist der Goitzschesee (Bernsteinsee) hervorgegangen, der aus den Teilseen Mühlbeck, Niemegk, Döbern und Bärenhof besteht.

 

Betroffene Orte

* Döbern – Ort bei Bitterfeld – 1982 devastiert
* Niemegk – Ort bei Bitterfeld – 1978 devastiert
* Paupitzsch – Ort bei Bitterfeld – 1976 devastiert
* Ortsteil von Petersroda – Ort bei Bitterfeld
* Seelhausen – Ort bei Bitterfeld
* Zöckeritz – Ort bei Bitterfeld – 1956 überbaggert