Tagebau Klettwitz

 

1949 wurde der Großtagebau Klettwitz (nordwestlich von Senftenberg) erschlossen und die Entwässerungsarbeiten begannen. Nach den folgenden Aufschlussarbeiten begann 1951 die Kohleförderung.
Bis zur Schließung des Tagebaus 1991 wurden über 5000 Hektar Land überbaggert und dabei mehr als 362 Millionen Tonnen Braunkohle gefördert.

 

Tagebau Klettwitz

Tagebau-Klettwitz

 

Infos

1984 wurde vom Rat des Bezirkes Cottbus der neue Tagebau Klettwitz-Nord beschlossen und es begann die Aufschlussbaggerung. Bereits 1981 wurde mit der Feldesentwässerung begonnen.
1988 begann dann die Kohleförderung, welche aber bereits 1992 wieder eingestellt wurde.
Das Restloch wird bis etwa 2012 geflutet. Dadurch entsteht der Bergheider See. Die ehemalige Abraumförderbrücke F60, die einst im Tagebau Klettwitz in Betrieb war, ist mittlerweile als Besucherbergwerk zugänglich.

 

Betroffene Orte

* Bergheide - 1964 - 1987 devastiert
* Buschmühle - 1976 devastiert
* Grünhaus - 1975 devastiert
* Klettwitz - 1962 - 1966 teildevastiert
* Kostebrau - Ortsteile Wischgrund und Römerkeller 1982 devastiert
* Klingmühl - 1989 - 1990 devastiert
* Kolonie Vogelberg (Ortsteil von Schipkau) - 1958-1964 devastiert
* Lichterfeld - 1988/89 devastiert