Tagebau Lichtenberg

 

Eine der offenkundigsten Hinterlassenschaften der SDAG Wismut ist das Tagebaugebiet Lichtenberg, welches 1958 aufgefahren wurde.
1976 wurde die Förderung des Erzes im Tagebau Lichtenberg eingestellt.

 

Tagebau Lichtenberg

Tagebau-Lichtenberg
Restloch des Tagebaues Lichtenberg im Oktober 2000
(Foto: wikipedia)

 

Infos

Der Uranerzbergbau wurde nach der politischen Wende 1990 eingestellt. Die in eine GmbH umgewandelte Wismut begann danach mit der Sanierung des Tagebau Lichtenberg mit der angrenzenden Nordhalde sowie als weithin sichtbare Landmarken die beiden Spitzkegelhaldenpaare von Reust und Paitzdorf.
Im Laufe der Arbeiten wurde die Nordhalde vollständig in das Tagebaurestloch umgelagert, wobei eine künstliche Erhebung, die Schmirchauer Höhe, entstand. Die Abtragung der Spitzkegelhalden erfolgte in den Jahren 2004 bis 2006.

 

Betroffene Orte

* Gessen ab 1966 nach Haldenrutsch ausgesiedelt
* Lichtenberg 1956 abgerissen
* Schmirchau 1955-1962 abgerissen, dann abgebaggert