Tagebau Welzow-Süd

 

Der Tagebau Welzow-Süd ist der Größte der fünf VATTENFALL-Tagebaugebiete. Er liegt zwischen Spremberg und Welzow und wird noch bis 2030 Kohle fördern.
Der Aufschluss des Tagebaus Welzow-Süd begann 1959 mit ersten Entwässerungsarbeiten, drei Jahre später wurde der erste Abraum bewegt. 1966 lieferte der Tagebau die erste, schwefelarme Braunkohle.

 

Tagebau Welzow-Süd

Tagebau-Welzow-Süd
Tagebau Welzow Süd

 

Infos

In den Jahren 1968/69 wurde Gosda, nunmehr ein Ortsteil von Haidemühl, mit 130 Einwohnern der erste Ort, der infolge des Tagebaus Welzow-Süd umgesiedelt werden musste.
Die Umsiedlung von Kausche nach Drebkau war die erste bergbaulich bedingte Umsiedlung nach der gesellschaftlichen Wende 1989/90.

Betroffene Orte

* Haidemühl – bis 31. Dezember 2005 Gemeinde im Landkreis Spree-Neiße, Umsiedlung bis Ende 2006 – neu gebaut als Ortsteil von Spremberg neben der Ortslage Sellessen
* Straußdorf – Ort im ehem. Kreis Spremberg – 1986 devastiert
* Gosda - 1968/69 umgesiedelt
* Jessen - 1972/73 umgesiedelt
* Kausche/Klein Görigk - 1995/96 umgesiedelt
* Stradow mit dem OT Pardutz - 1983/84 umgesiedelt
* Wolkenberg inkl. Dallan, Gribona und Michholz - 1989/90 umgesiedelt
* Pulsberg - 1975/76 teilweise umgesiedelt
* Roitz/Josephsbrunn - 1977/78 umgesiedelt
* Groß Buckow - 1984/85 umgesiedelt
* Klein Buckow - 1985/87 umgesiedelt
* Radeweise - 1986/87 umgesiedelt
* Geisendorf/Sagrode - 2000/01 umgesiedelt