Tagebau Zwenkau

 

1921 wurde der Tagebau Böhlen aufgeschlossen und 1969 in Tagebau Zwenkau umbenannt.
Der Tagebau Zwenkau wurde am 30. September 1999 eingestellt.
Seit Januar 2007 wird der Tagebau Zwenkau zum zukünftige Zwenkauer See geflutet.

 

Tagebau Zwenkau

Tagebau-Zwenkau
Tagebaurestloch des Tagebaus Zwenkau

 

Infos

Volkswirtschaftliche Braunkohleplanungen der DDR sahen ab den 1980er Jahren im Rahmen der von der SED verkündeten "radikalen Auskohlung" aller vorhandenen Braunkohlenreservelagerstätten endgültig vor, das gesamte Stadtgebiet von Zwenkau und die südliche Elsteraue (die Kleinstädte Pegau und Groitzsch eingeschlossen) bis vor Zeitz in Etappen zum Jahr 2050 hin abzubaggern.
Die politische Wende von 1989/90 machte diese Pläne zunichte.

Betroffene Orte

* Zeschwitz 1941 ausgesiedelt und danach sofort überbaggert
* Bösdorf, ehemaliger Bezirk Leipzig, 1980–82 ausgesiedelt und danach abgebaggert
* Eythra, ehemaliger Bezirk Leipzig, 1982–86 ausgesiedelt und 1990 bis 1999 systematisch bis zur Lindenallee des einstigen Schlosses Eythra abgebaggert
* Wüste Mark Budigaß nordöstlich von Zwenkau, 1973 abgebaggert
* Prödel, Gemarkung Prödel, Gemeinde Markkleeberg – ehem. OT von Markkleeberg – jetzt rekultiviert
*Zöbigker - 1971-1972 aufgelöst